Ersatzteil-Katalog Baureihe 113 (W113 SL Pagode)

NEU: Ersatzteil-Katalog Baureihe 113 Pagode

Wir haben unseren Ersatzteilkatalog für die Baureihe 113 Pagode SL neu aufgelegt. Ab sofort können Sie sich den Teilekatalog als pdf-Datei herunterladen.

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Ersatzteilkatalog Baureihe 107

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Wissenswertes über die Baureihe 113 (Pagode SL)

Der Mercedes-Benz Sportwagen 230 SL der Baureihe W 113 wurde im Frühjahr 1963 anlässlich der Genfer Auto-Salon-Ausstellung als Neuheit präsentiert. Dieses Modell war eine Mischung aus einem klassischen Roadster und eines zweisitzigen Tourenwagens, der alle komfortablen Annehmlichkeiten und einen großzügigen Kofferraum zu bieten hatte.

Sein Sechs-Zylinder-Einspritzmotor verfügte über 150 PS (110kW) mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Die Sicherheitsmerkmale dieses Sportwagenmodells waren durch aufwendig gestaltete Crashtests erhöht worden. Die Front- und Hecksegmente waren verformbar konstruiert und wirkten bei einem Aufprall als Knautschzonen. Die Fahrgastzelle hatte keine harten Ecken und Kanten vorzuweisen, das Lenkrad war geknickt und Sicherheitsgurte waren auf Wunsch als Sonderausstattung lieferbar. 

Erhältlich war das Mercedes-Benz Sportwagen Modell 230 SL in drei Ausführungen: Als offener Roadster mit Faltverdeck, als offene Version mit Hardtop und als Hardtop-Coupé. Dem leicht nach innen gewölbten Hardtop verdankt diese Modellreihe den Beinamen „Pagode“. Als Pagode wird ein architektonisches Bauwerk bezeichnet, welches als ein besonderes Merkmal der ostasiatischen Kultur gilt (Tempelbauten).

Im Frühjahr 1967 wurde der Sportwagen 230 SL / W 113 durch das neue Modell 250 SL / W 113 A abgelöst. Die Neuheiten waren übersichtlich: Bei dem Motor handelte es sich um einen 2,5-l-Motor  mit 150 PS, jedoch mit ein um 10 Prozent höheren Drehmoment bei flacheren Verlauf der Drehmomentkurve. Weiter wurde das Modell 250 SL mit Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrädern ausgerüstet. Das Vorgängermodell 230 SL verfügte nur an den Vorderrädern über Scheibenbremsen und an den Hinterrädern über Trommelbremsen. Auf Wunsch war der Mercedes-Benz Sportwagen 250 SL mit einer Fondsitzbank als „California“-Ausführung lieferbar. 

Nur ein Jahr nach Erscheinen des Mercedes-Benz Sportwagens 250 SL wurde das Nachfolgemodell 280 SL vorgestellt. Auch dieser Sportwagen unterschied sich äußerlich kaum von seinen beiden Vorgängern. Sein Sechs-Zylinder-Motor leistete 170 PS (125 kW). Die Bremsanlage war vorn und hinten mit Scheibenbremsen ausgestattet. 

Insgesamt war die damalige Fachpresse von diesem Mercedes-Benz Sportwagen der Baureihe W 113 begeistert und lobte unter anderem, die geschmeidige Federung des komfortablen Tourenwagens, seine Eleganz und klaren Linien, die Geräuschfreiheit der Karosserie, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 10 Sekunden und vieles weitere mehr.

Heute ist die Baureihe W 113 ein begehrtes Mercedes-Benz Sammlerobjekt. 

Modellvarianten:

  • 230 SL / W 113
  • 250 SL / W 113 A
  • 280 SL / W 113 E 28

 

Insgesamt wurden im Produktionszeitraum 1963 - 1967 etwa 19.831 Fahrzeuge der Baureihe W 113   gebaut. Im Produktionszeitraum 1966 - 1968 wurden etwa 5.196 Fahrzeuge der Baureihe
W 113 A gebaut und im Produktionszeitraum 1967 – 1971 wurden 23.885 Fahrzeuge der Baureihe
W 113  E 28 gebaut.