Ersatzteil-Katalog Baureihe 123 (W123, S123, C123)

NEU: Ersatzteil-Katalog Baureihe 123

Wir haben unseren Ersatzteilkatalog für die Baureihe 123 neu aufgelegt. Ab sofort können Sie sich den Teilekatalog als pdf-Datei herunterladen.

Klicken Sie auf das Bild, um den Ersatzteilkatalog 123 zu öffnen:

Ersatzteilkatalog Baureihe 123

 


 

Wissenswertes über die Mercedes Benz Baureihe 123

Im Januar 1976 erschien die Limousinen der Baureihe 123 als Nachfolgemodelle der Baureihe 115, deren Produktion im Dezember 1976 eingestellt wurde. Anfangs unterschieden sich die genannten Baureihen weder äußerlich noch im technischen Detail kaum von einander, was sich jedoch im Laufe der Produktweiterentwicklung der Baureihe 123 änderte.

Bis auf den neuen 2,5 Liter-Sechszylinder-Motor der Modelltype 250 (129 PS, ab 1979 140 PS) wurden von Beginn an die Vierzylinder-Motoren von der vorhergehenden Baureihe für die Modelle der neuen Baureihe W 123 verwendet. Auch die Anordnung der ablesbaren Armatureninstrumente und die Heizungsanlage wurden von der Vorgängerbaureihe übernommen. Zusätzlich führte der vergrößerte  Radstand zu mehr Komfort und Verbesserung der Fahreigenschaften.

Im März 1977 brachte Mercedes-Benz das Coupé 230 C/109 PS (später 230 CE/136 PS) heraus. Die elegante Form und Linie der Karosserie übertraf bei weitem das weit weniger attraktive Coupé der vorhergehenden Baureihe.

Ein halbes Jahr später erschienen die Limousinen-Modelltypen 240 D, 250 und 300 D als 7/8 Sitzer mit langem Radstand. Auf die Karosserieausführung der Langversion wurden die Aufsatzelemente der damaligen Krankenwagen gesetzt. In diesem Marktsegment übernahm Mercedes-Benz unangefochten die Marktführung.

Ab April 1978 lief das Kombimodell (T-Modell) der Baureihe W 123 vom Band. Trotz des relativ hohen Verkaufpreises erhielten die T-Limousinen aufgrund ihrer soliden Ausstattung und Perfektion hohen Zuspruch. Als Mercedes-Benz ein Jahr später das Modell 300 TD Turbodiesel mit einem 3-Liter-Turbo-Dieselmotor (125 PS) der Öffentlichkeit vorstellte, war der Erfolg entsprechend hoch und ließ das Ansehen des T-Modells auf einen vergleichbaren Wert der Limousinen klettern.

Um den Abverkauf der ebenfalls recht beliebten Modelltype 200 D zu forcieren, wurde Anfang 1979 die PS-Zahl von 94 auf 109 (Mercedes-Benz Motor 102) erhöht. Die Absatzzahl der  wirtschaftlichen Modelltype 200 D belief sich innerhalb der neunjährigen Produktionszeit auf ansehnliche 378.138 Exemplare. 

Durch die laufende Modellpflege erhielten alle Modelle der Baureihe W 123 ab Herbst 1982 Rechteckscheinwerfer und Servolenkung. Nicht zur Grundausstattung gehörte das Antiblockiersystem (ABS) und der Airbag. Beides war aber von nun an durch einen Aufpreis auch für die kleineren Mercedes-Modelle erhältlich.

Die Modellvarianten der Baureihe W 123:

  • 200 / 200 T / 200 D / 220 D
  • 230 / 230 E / 230 C / 230 CE / 230 T / 230 TE
  • 240 D / 240 TD
  • 250 / 250 T
  • 280 /  280 E / 280 C / 280 CE / 280 TE
  • 300 D / 300 DT / 300 CD / 300 CDT / 300 TD / 300 TDT

 

Im Produktionszeitraum 1975 – 1985 wurden insgesamt etwa 2,7 Millionen Fahrzeuge der Baureihe W 123 gebaut.